



Spvgg Unterhaching - Dynamo Dresden |
| Geschrieben von: Rene Roscher |
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Nach dem 3:2 Sieg am Montag gegen KSC war die Hoffnung wieder da, dass wir den Klassenerhalt doch noch schaffen können. Mit dieser leidenschaftlichen Spielweise sollte auch bei den Randmünchnern, die die letzten 4 Spiele in Folge verloren haben, ein Sieg drin sein. Einige Tausend Dynamofans unterstützten unser Team am Ostersonntag. Aber leider reichte es nur zu einem Punkt. Aus eigener Kraft ist der Abstieg jetzt kaum noch zu verhindern. Unsere Fahrgemeinschaft, bestehend aus 4 Dynamos und mir, die sich alle im Dynamoforum das Ziel setzten, denn Weg nach Unterhaching auf sich zu nehmen, traf sich 8 Uhr in Dresden - Zschertnitz, damit das „Heimspiel“ auch wirklich ein Heimspiel wird. Die 5-stündige Fahrt füllte man mit Dynamoplaudereien und dem Genuss des deutschen Nationalgetränks aus. In Bayern noch eine der wenigen Blasen-Entleerungspausen gemacht, die sich auch für den Spaßfaktor sehr lohnte. Dann ging es noch schnell an der Arroganzarena vorbei und schon war man am Ziel angekommen. Die Vorfreude stieg, als man anhand der wirklich zahlreichen Autos erahnen konnte, dass das Stadion in der Hand der Dynamos sein wird. Schnell noch 20 Minuten an einer der 2 voll überforderten Gästekassen die Zeit mit Tweix vertrödelt und dann ab ins Stadion. Merkwürdig war allerdings, dass man den „Ermäßigungsausweis“ an der Kasse vorzeigen musste und nicht wie sonst beim Einlass. Das perfekte Fußballwetter trug sehr gut zur Stimmung bei, so dass (fast) alle Dynamos mit supporteten. Mitte der 1. Halbzeit bekam die Stimmung einen kleinen Knick, da man merkte, dass unsere Goldlinge nicht an die Leistung von Montag anknüpften. Nach dem Zufallstor von Marco Vorbeck, war das natürlich wieder alles vergessen und man supportete bis zur Halbzeit voll durch. Auch nach dem Schauer war die Stimmung sehr geil und so ging es in die 2. Halbzeit, bis Unterhaching ebenso ein Zufallstor praktizierte. Man feuerte die Mannschaft weiter sehr gut an, aber nach dem zu frühen Abpfiff des Spieles musste man einsehen, dass die Leistung nicht zu einem Sieg reichte. Mein Fazit dazu: Die Stimmung war besser als bei manch anderen Spielen in Dresden, aber leider ließ sich die Mannschaft nicht davon anstecken, wie wir uns das gewünscht hätten und zu allem Überfluss habe ich mir auch noch einen Sonnenbrand eingeholt. Gegen 17 Uhr trat man die Heimfahrt nach Dresden an. Zufällig haben wir die Mannschaft noch am Rasthof “Vogtland“ getroffen und noch kurz mit Ignjac gesprochen. Er sagte, dass wir die beiden Heimspiele und das Spiel in Cottbus gewinnen, das würde für den Klassenerhalt reichen. Da kann man nur sagen: „die Hoffung stirbt zuletzt“. Gegen 23 Uhr sind wir wieder gesund in Dresden angekommen. |