



Alemania Aachen - Dynamo Dresden |
| Geschrieben von: Jens Knobloch |
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Obwohl ein Freitagsspiel, wollte ich unbedingt bei dieser Begegnung dabei sein. So nahm ich mir einen halben Tag frei und fand mit Husumer jemanden, der mich mit nach Aachen nahm. Nach dem wir eine Pizzeria ausgemacht hatten, ließen wir uns dort ein nicht unüble Pizza schmecken. Nur wurde uns von einem Aachener bzw. auch von einem Aachener Radiosender, welcher in der Pizzeria lief, die Ruhe genommen, da die Meldung verbreitet wurde, dass das Stadion restlos ausverkauft sei. Das stimmte zwar, es war aber, wie sich später herausstellte, nur der Heimfansbereich gemeint. So brachen wir etwas hektisch auf und fuhren zurück Richtung Tivoli. Dort waren schon die Massen unterwegs. Husumer versuchte einen Parkplatz zu erhaschen, leider erfolglos. Ich derweil wollte eine von den angeblichen so knappen Karten erhaschen, ließ es aber zunächst sein, da man aus dem Stadion, wenn man einmal drin ist, nicht mehr raus gelassen wird. So fuhren wir zusammen sprichwörtlich um die Häuser und fanden dann sogar einen ganz passablen Parkplatz. Vor Anpfiff füllte sich das Stadion auch fast bis zum letzten Platz und die angeblich einmalige Atmosphäre erinnert mich an eine Mischung aus Cottbuser (Tribünen)-Klatschpolka und an Ahlen (Nähe zum Spielfeld). Na ja, die Aachener tüfteln ja schon an einem neuem Zuhause. Dynamo spielte für meine Begriffe in der ersten Halbzeit sehr gut. Die Trommelheinis verstummten und so mancher Aachener wurde langsam ungehalten ob der Leistung seiner Mannschaft. Leider versäumte Dynamo in der ersten Halbzeit ein Tor zu erzielen, das wärs gewesen. In der zweiten Halbzeit ging zumindest nach Wiederanpfiff genauso weiter. Knackpunkt war aber die sehr gute Aktion von Kennedy, die leider durch Sichones Rettungstat nicht mit einem Tor belohn wurde. Danach zog die Alemannia merklich an und spielte blitzschnell über die Flanken. Und so fiel dann auch der Treffer für die Aachener, denen einen Riesenstein vom Herzen zu fallen schien. Dynamo hingegen war nun nicht mehr so spritzig und gefährlich wie in Halbzeit eins. Die Zeit verstrich und Aachen stellte hinten alles zu, so konnten unsere Dynamos nur schwer nach vorne vors Tor kommen. Ich hätte mir mehr schnellere und vor allem direktere Aktionen von Bröker und Kennedy gewünscht. So fingen wir in der hektischen Schlussminute den unnötigen zweiten Treffer. Gleich darauf war das Spiel aus. Husumer trat mächtig aufs Gas und nach kurzen Tankstopp waren wir gegen eins in der Nacht in Hamburg. |