



Dynamo Dresden - FC Hansa Rostock |
| Geschrieben von: Jens Knobloch |
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Dieses Spiel war schon etwas besonderes: Mit markant anderer Mannschaft als noch in der Rückrunde bestritt Dynamo das letzte Spiel der Hinserie. Es ist wirklich zweifelhaft, ob Dynamo zum eigentlichem Zeitpunkt des Spieltages gegen Hansa gewonnen hätte. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes Schnee von gestern. Zu diesem Spiel, dass durch die Verschiebungen nun in der Woche angesetzt wurde, reisten Roy und ich per Flugzeug an. Sozusagen keine Auswärtsfahrt, sondern einen Auswärtsflug. Das Spiel der Dynamos gefiel mir ganz gut, zwar musste Horvat-Torwart einige Male retten, aber zu was steht er sonst im Tor. Auf jeden Fall ist die Abwehr klasse, kein Vergleich zur Hinserie. Einziges Sorgenkind ist Vorbeck. Er ist sehr bemüht, aber ihm fehlt irgendwie das Durchsetzungsvermögen. Nicht schön war es aber, ihn mit Pfiffen vom Platz zu schicken. Das hat er nicht verdient, denn, hätte er ein Tor, wie auch immer, gemacht, wäre es ein ganz gute Partie von ihm gewesen. (Zudem pfeift man aus Prinzip keinen eigenen Spieler aus.) Nach dem bis zum Abpfiff um den Siege gezittert werden musste, war dann die Freude groß, als das Spiel vorbei war. Dieser Sieg war unheimlich wichtig. Die Erleichterung darüber war jedem im Stadion anzumerken. Nach dem wir bei Dynamama gut gegessen hatten, wurde noch ein bisschen geplaudert. Ich war immer noch sehr erleichtert über die drei Punkte. Bremens Sensationssieg noch kurz in den Nachrichten bestaunt, schlief ich dann ein und am nächsten Morgen ging’s zurück nach Hamburg direkt zu Arbeit. Hoffentlich kann Dynamo gegen die Bochumer nach legen, ich werde jedfalls versuchen, dabei zu sein.
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