|
Nun ist man schon sonstwie früh aufgestanden und es hat trotzdem nichts genützt. Dynamo verliert unterm Strich verdient gegen eine technisch sehr gute und taktisch hervorragende spielende Mannschaft der Nachwuchskicker des FC Bayern.
Doch der Reihe nach: Zunächst hieß es schnell schlafen am Freitag abend, denn am Samstag fuhr die U-Bahn halb vier morgens. Nicht ausgeschlafen ging es nach Bremen zum „Privat“-Taxi. Dort standen alle schon bereit und mit Hochgeschwindigkeit ging es nach München. Die Stadtgrenze passierten wir nach 6 Stunden Fahrt halb zwölf. Am Bahnhof schnell die Mitfahrzentrale-Mitfahrer verabschiedet und schon gings Richtung Grünwalder Straße. Dank Navi kein Problem. Unter einer Hochbahnbrücke das Auto abgestellt, schlossen wir uns den kleinen Formationen zu Stadion pilgerten Dynamos an. Einlaß passiert ohne Probleme, Zaunfahne geflaggt, ebenfalls easy.
Das Spiel begann und die Bayern-Fans supporteten lautstark ihre Bubis. Dynamo hielt da dagegen, leider aber nicht alle auf dem Spielfeld, denn ehe man noch richtig warm war, flog der Ball in einer schönen Bogenlampe hinter Keller ins Dynamo-Tor. Schönen Dank auch.
Die Bayern-Fans wurden noch lauter. Die Dynamos geschockt. Wieder einen Rückstand von Beginn an hinterherrennen – Klasse Untertasse.Die SGD rannte unermüdlich an, doch die Zweite der Bayern ist eben die zweite der Bayern, das heißt: technisch, läuferisch, athletisch und nicht zuletzt taktisch sehr gutes Niveau.
Dresden zeigte Kampfgeist, nutze aber die wenigen Chancen nicht. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, sie kämpfte sehr gut, wurde aber nicht belohnt. Nach Abpfiff wurde das von den Fans honoriert und die Mannschaft am Zaun „abgeklatscht“. Nach dem wir wieder aus dem Stadion waren, ging es auch Ruckzuck zurück zur Autobahn. Vollgas-Michi sorgte dafür, daß ich kurz vor elf wieder im Bremener Hauptbahnhof stand. Diese hervorragende Zeit hätte mir was gebracht, wenn der ICE pünktlich gewesen wäre. So hatte ich 50 Minuten „Extra-Time“. Aber das war mir immer noch lieber, als im Bahnhof zu übernachten. Irgendwann war ich dann in Hamburg und fiel todmüde nach 23 Stunden ins Bett. 1500 km für ein Gegentor und eingeschweißte Wurstsemmeln, na ja, es gibt schöneres...aber eben nicht für Fußballverrückte Dynamofans... ;)
                           
|