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Wiedereinmal erwies sich unser Verein als gern gesehener Gast. Regensburg seit 6 Spielen ohne Sieg, doch dann kam die Gemeinde aus Elbflorenz. Für mich ging die Reise bereits früh um 6.55 Uhr auf nach Regensburg. In Bayern wurden wir von einem Großaufgebot in Regensburg empfangen...
Gegen fünf vor zwölf zogen wir dann in Richtung Jahnstadion weiter, es sollte sich schon jetzt als ein schlechtes Omen für das kommende Spiel erweisen. Im Stadion waren gut 2500 Leidesgenossen aus der Landeshauptstadt Sachsens. Im Stadion, wenn man es so nennen kann, traf ich dann noch Roy, Danilo und René R. Zu Beginn des Spiel gab es eine feine Choreo, aber das sollte auch das einzige bleiben was von Schwarz-Gelb kam. Auf den Rasen spielte unsere Mannschaft wie ein Absteiger. Den Regensburger merkte man die Verunsicherung förmlich an, sie überließen Dynamo das komplette Spiel, doch leider wussten unsere Kicker damit nichts anzufangen. Nach einem langen Pass ging dann plötzlich Regensburg, wie aus dem Nichts, in Führung. Mit 1-0 gingen die Gastgeber in die Pause. Tja, nun wollte ich mir am liebsten ein Bier in der Halbzeit gönnen, doch daraus wurde leider nichts. Das Bier war alle ... beschämend für die Bayrischen Gastgeber. Stattdessen musste ich mich mit lauwarmen Glühwein abfinden. Eigentlich konnte man nun erwarten, dass unsere Mannschaft um den Ausgleich kämpfen wurde. Aber wir wurden, wie schon oft in dieser Saison, mal wieder enttäuscht. Es kam nicht wirklich ein Offensiv-Feuerwerk, nein für die vielen Dynamo-Anhänger gab es mal wieder einen Offenbarungseid. Tiefschlaf in unserer Hintermannschaft und es stand 2-0 für Regensburg. Für mich wurde es nun langsam Zeit zum Gehen. Vorzeitig ging es für mich auf die Heimreise nach Hamburg. Ich verabschiedete mich von dem Rest unserer Truppe und brach Richtung Hauptbahnhof auf.
Normalerweise müsste man für diese Grottenleistung, ach Leistung kann man das eigentlich nicht nennen, sein Geld von der Mannschaft zurückfordern. Nun sind wir Letzter und das böse Omen hat uns mal wieder eingeholt, es ist für uns fünf vor zwölf. Wenn unsere Mannschaft weiter so spielt, dann steigen wir sang und klanglos ab und die Lichter gehen in Dresden endgültig aus.
           
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