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Nach der enttäuschenden Leistung von Aue galt es am vergangenen Wochenende Wiedergutmachung in Braunschweig. Allerdings wer traute nun unserer Mannschaft eine gute Leistung, geschweige denn gar 3 Punkten zu? Die geringen Erwartungen im Vorfeld waren wohl letztendlich auch ausschlaggebend, ...
warum nur 7 Hamburger sich mit dem Zug auf den Weg nach Braunschweig
begaben.
Sven, Danilo, Steffen und ich nutzten als erstes einmal den Gang zu
Schweinske, schließlich sollte der Tag noch sehr lang werden und eine
ordentliche Stärkung vor Fahrtantritt erwies sich als gute Entscheidung.
Bereits auf dem Hamburger Hauptbahnhof konnte unsere Truppe durch 2
neue Dynamofans verstärkt werden. Erst mal schnell eine Visitenkarte von
uns überreicht und dann gings auch schon los.
Die Fahrt im Metronom bis Uelzen verlief sehr ruhig. Fast könnte man
denken, wir waren alle noch gar nicht richtig munter. Aber der Grund war
dann wohl doch das vorherrschende Alkoholverbot. Umso entspannter gings
im anschließenden Regionalzug nach Braunschweig. Am Braunschweiger
Bahnhof wurden wir dann auch schon erwartungsgemäß von der Polizei
empfangen und sicher zum Stadion begleitet.
Nun war es nur noch eine knappe halbe Stunde bis zum Anpfiff und die
Spannung stieg weiter an. Kurz ein Blick ins Stadionrund und man konnte
feststellen, dass die Braunschweiger doch langsam gästefreundlicher
werden. Zurzeit wird ja der Gästebereich umgebaut und überdacht. Die
Zeiten, dass Gäste im Regen stehen müssen, werden also bald vorbei sein.
Und was gabs nun zum Spiel zu berichten? Hmmmm, irgendwie leider nicht
viel! Unsere Dynamos spielten mal wieder enttäuschend und für uns war es
nur eine Frage der Zeit, wann Braunschweig sein Tor schießt und wir
wieder mal mit 0:1 nach Hause fahren. Um so überraschend fiel jedoch für
uns das Tor (Koch in der 72. Min.), so ganz aus heiterem Himmel und aus
unserem Block schallte es nur noch: „Wir gewinnen sowieso! Auf
Dynamo!“. Recht hatten wir, unsere Jungs spielten dann den Vorsprung
sicher nach Hause. Für uns war es unglaublich. Wenn wir uns an manche
Spiele in der Vergangenheit erinnern, dann haben wir solche Spiele nur
verloren. Doch diesmal sollte ein Schuss, ein Tor auch gleich der Sieg
sein. Ein schmutziger Sieg, aber egal, Hauptsache gewonnen!
Freudestrahlend traten wir dann die Rückreise an. Das die Rückfahrt für
einige dann doch um vieles länger verlief, lag an der Tatsache, dass der
eine oder andere die kurzen Aufenthalte auf den Bahnsteigen nutze um
seiner Nikotinsucht nachzukommen. Und plötzlich gingen die Türen des
Zuges zu und wer stand da noch auf einem Gleis, irgendwo in der Wildnis?
Danilo konnte nur noch unserem Zug nachschauen. Was machen wir nun? Dem
Zugfahrer schien es egal zu sein. Als erstes rief Steffen: wir lassen
keinen zurück! Kurzerhand entschlossen wir unsere Truppe aufzuteilen.
Ein Teil fuhr dann mit dem Metronom weiter, die restlichen blieben in
Uelzen und warteten gut 2 Stunden auf das Eintreffen von Danilo. Danach
gings endlich weiter und wir erreichten doch noch am selben Tag den
Hauptbahnhof von Hamburg.
Es war wieder eine recht anstrengende aber auch sehr erfolgreiche Fahrt.
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