



Bittere Klatsche vor 29.000 Zuschauern. |
|
... Es begann aber auch schon sehr bescheiden für uns. Über eine Stunde Warten am Einlass zum K-Block lössten bei vielen mal wieder völliges Unverständnis aus. Wir haben ein erstligataugliches Stadion, aber was unseren Stadioneinlass betrifft, befinden wir uns in der untersten Spielklasse. Unglaublich auch was sich im K-Block dann abspielte, Menschenmassen kämpften sich die Treppen rauf ... Eigentlich sind diese Treppen als Fluchtweg während des Spiel freizuhalten, aber daran war beim besten Willen nicht zu denken. Man konnte sich kaum bewegen, einige hatten Atemprobleme ... nicht vorstellbar was bei einer Panik passiert wäre. Mit fast einer halben Stunde Verspätung begann dann das Spiel. Die super Choreo der Ultras verdient mal wieder größten Respekt und lösste im Stadion auch eine super Stimmung aus. Dynamo war sichtlich angestachelt von der heißen Atmosphäre und legte los wie die Feuerwehr. Robert Koch hatte gleich zu Beginn die Führung auf dem Fuss, scheiterte aber am Gästekeeper und am Lattenkreuz. Dynamo kontrollierte das Geschehen auf dem Platz und ließ Jena kaum zur Entfaltung kommen. Leider kamen unsere Goldfüße nicht zwingend zu weiteren Torchancen und so ging es bei bester Stimmung auf den Rängen torlos in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit begann Dynamo erneut druckvoll, wurde aber nach einem katastrophalen Ballverlust im Mittelfeld eiskalt ausgekontert. Der sehr agile Smeekes legte auf den in der Mitte völlig freistehenden Hänghe ab und schon stand es 1-0 für den Gast aus Jena. Kurze Zeit später sah die Dynamo-Abwehr erneut nicht gerade sattelfest aus ... ein einfacher Heber von Hänghe und Truckenbrod stand völlig frei vor Keeper Keller und vollendete eindrucksvoll per Heber zum 2-0. Der Ex-Dynamo verzichtet allerdings auf einen Torjubel und zeigte somit seinen Respekt vor unser schwarz-gelben Fangemeinde. Nun versuchte Mathias Mauksch alles und wechselte mit Gundersen und Dobry zwei weitere Stürmer ein ... wenigstens ein Punktgewinn sollte noch rausspringen ... Chancen gab es noch ein paar dazu, doch am Ende war es erneut Jena die Jubeln durften. Ein einfacher Ball in die Gasse und die Dynamo-Abwehr war ausgehebelt und es stand 0-3. Der Drops war gelutscht, und die Niederlage gegen Jena war besiegelt. Nach dem Spiel ging es für uns noch in den Biergarten, wo wir bis abends um zehn uns den Frust von der Seele spülten. |