



Nachbetrachtung der Saison |
Hui, was war das nur für eine Saison. Sowohl im Fanclub als auch bei Dynamo ging's drunter und drüber. Nach der tollen Rückrunde der letzten Saison haben wir wirklich gedacht, diese Saison können wir etwas reißen. Pustekuchen, die Saison ging los und Dynamo wusste gar nicht wo vorne und hinten ist. Was haben wir da für grauenhafte Spiele erleben müssen.
Eine Mannschaft, die den Namen nicht verdient hatte, die wohl auch mit dem Trainer im Clinch lag und der immer sehr schnell die Puste ausging. Nicht umsonst kassierten wir so viele späte Tore. So kam es wie es kommen musste, der Kaiser musste abdanken und ein neuer König wurde installiert, ein alter Bekannter aus besseren Dynamo Tagen, der dazu in der Zweiten mit seiner Arbeit überzeugen konnte. Bis zur Winterpause rettete man sich mehr oder wenig und dort wurden endlich auch die konditionellen Grundlagen gelegt um dem drohenden Horrorzenarium 4. Liga zu entkommen. Dazu kam der Tore der die Tore machen soll, Tore Gundersen, der sich gleich in den ersten Spielen als Volltreffer erwies. Ebenso fand mit Florian Jungwirth ein Spieler den Weg an die Elbe (die ist auch viel schöner als die Isar), der sich trotz seiner 20 Jahre sofort einen Stammplatz sicherte und dort in der Abwehr schon nach dem ersten Spiel der Chef war. Leider kamen auch immer wieder Verletzungen bei wichtigen Spielern dazu, David Solga sollte sich als Künstlernamen "Seuchenvogel" beflocken lassen und auch Sascha Pfeffer und nach wenigen Spielen Florian Jungwirth erwischte es schwer. Freude machte uns dafür endlich mal wieder der Nachwuchs. Ob anfangs Sepp Kunze (der später leider außen vor blieb), Robert Koch, Tony Schmidt und Paul - Max Walther oder am letzten Spieltag Christoph Klippel, einige Spieler der 2. schnupperten schon mal rein oder sind vor dem Sprung. Etwas was Jahrelang vermisst wurde. Langsam macht sich das Nachwuchsleistungszentrum bezahlt. Die Rückrunde begann und Dresden drehte auf und fegte alles weg was sich in den Weg stellte. Zwischendrin sah es schon fast wieder so aus, als würde man oben angreifen können, da kehrte der alte Schlendrian zurück und so vermasselte man das Ende der Saison inklusive der Chance auf das Landespokalfinale, deren Sieger dann im DFB Pokal vertreten ist. Gelder die wir gut und dringend hätten gebrauchen können. Die Frage ist, kann die Mannschaft nur unter Druck spielen, reicht Ihnen der Anspruch Niemandsland, haben die keine Nerven oder ist es charakterloser Haufen? Eine Frage die wohl nur unser Trainer beantworten kann und der sicher auch die ein oder andere Konsequenz ziehen dürfte. Auch außerhalb des Rudolf Harbig Stadions gab es mal wieder fürchterliche Donnerwetter, besonders ein gewisser Herr Vorjohann versuchte ein um andere mal Dynamo in Sachen Finanzpolitik ans Knie zu pinkeln. Das der Verein Schulden abbaute und auch vom DFB (hört, hört) ein ums andere mal gelobt wurde interessierte nicht. Der Mann weiß (das muss ihn lassen) sich und seine Interessen sehr gut zu verkaufen, vor allem wenn er einen Sündenbock präsentieren kann, das gemeine Volk fiel zumeist ja auch prompt darauf rein. Nun hoffen wir mal dass das Theater mit den Betriebskostenzuschuß endlich einen vernünftigen und für aller vertragbaren Konsens findet. In diesem Zusammenhang muss man auch mal erwähnen was für eine unglaubliche Fanszene Dynamo hat. Nicht nur das eine Sonderumlage auf der nächsten AOMV beschlossen wird (die hoffentlich auch dem eigentlichen Verwendungszweck, der Tilgung des städt. Darlehens zugeführt wird), nein auch so machten sie der Stadt immer wieder eins klar: DRESDEN ist DYNAMO. Erinnert sei hierbei nur an die Steinhausaktion an der wir uns auch mit 53 Steinen beteiligten.
Wenn ich am Anfang schrieb nicht nur bei Dynamo ging es drunter und drüber, auch im Fanclub, dann ist das vermutlich etwas übertrieben aber es war definitiv kein einfaches Jahr. Persönliche Streitigkeiten belasteten das Klima im Fanclub doch sehr, auch wenn immer versucht wurde diese persönlichen Sachen aus dem Gesamtprojekt Fanclub rauszuhalten, was leider nicht gelang. Insofern ist es löblich, dass sich die betreffenden Parteien doch noch dazu entschieden haben den Weg der gemeinsamen Kommunikation zu suchen und demnächst hoffentlich ein klärendes Gespräch ansteht. Einige Fanclubmitglieder der ersten Stunde verließen die Hansestadt, was ich persönlich sehr bedauere, machten jedoch schnell klar, dass sie, sofern das möglich ist, am aktiven Fanclubleben weiter teilnehmen, einige Leute kamen neu dazu. Wir haben in diesem Jahr unsere dritte Busfahrt organisiert, die zusammen mit den Nordfront Dynamos aus dem Oldenburger Land als gelungen gelten darf, sieht man mal vom Busunternehmen ab. Davon ab waren wir wieder bei allen Heimspielen und auch bei sehr vielen Auswärtsspielen vertreten. Das ist das Kerngeschäft, darum geht es uns. D Y N A M O !!!! Wie oben beschrieben beteiligten wir uns an der Steinhaus Aktion und auch beim 2. SGD Cup waren wir (wenn auch mit Unterstützung) dabei. Nicht zu vergessen das Grillen bei Fam. Lehmann in Schneverdingen, das auch als sehr gelungen betrachtet werden darf. Es ist also immer etwas los bei uns. In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen angenehme Sommerpause, fiebern den Neuverpflichtungen, den Ansetzungen und dem Start in die Saison 2010/2011 entgegen. Und nicht vergessen: Weltpokalsieger 2053 !!!!! Unser Ziel, Dynamo !!!! Unsere Liebe. |