|
Der letzte Akt der Flutlichtwochen endete
wie es sich alle Liebhaber der schwarzgelben Ballspielkunst erhofft
hatten mit einem Happy-End. Doch bei jedem guten Theaterstück steigt
für gewöhnlich die Dramaturgie zum Finale hin nochmal gewaltig an. So
auch bei diesem Schauspiel...
Dynamo wollte den Rückenwind der letzten
Partien nutzen und den Tabellensechzehnten von Beginn an unter Druck
setzen. Im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion wollte man sich keine Blöse
geben und den mehr als 17.000 Zuschauern bieten, wofür sie so zahlreich
erschienen sind.
Die Anfangsphase begann relativ ausgeglichen, beide Mannschaften
testeten, was der Gegner so drauf hat. Langsam aber sicher übernahm
Dynamo dann das Zepter und versuchte Druck aufzubauen. Das gelang auch
und einige Torchancen wurden herausgespielt. Nur der Abschluss wollte
noch nicht so recht gelingen. Nachdem die Aalener diese ersten
Angriffswellen langsam weggesteckt hatten, wurden auch sie mutiger. Zum
Glück konnten ihre wenigen Chancen aber alle vereitelt werden. Einen
großen Anteil daran hat mal wieder ein fantastisch haltender Axel
Keller, der so manches Mal die Fehler der Abwehr beheben musste.
Kurz vor der Pause gelang den Schwarzgelben dann der langersehnte
Führungstreffer. Der Ersatzkapitän Lars Jungnickel schaltete im Aalener
Strafraum am schnellsten nachdem Christian Fiels Freistoß nicht richtig
geklärt werden konnte.
Nach der Halbzeitpause versuchte Dynamo das Ergebnis auszubauen
und kam auch dank eines wiedermal fantastisch spielenden Alexander
Esswein zu einigen gefährlichen Angriffen. Aber ein Tor gelang nicht
und alle Zuschauer mussten fürchten, dass die Aalener durch einen
Konter den fast sicheren Sieg noch wegschnappen. Zum Ende hin
versuchten diese dann auch nochmal alles und pressten Dynamo in die
eigene Hälfte. Doch es half nix, die Dresdner Mannschaft kämpfte
aufopferungsvoll und verteidigte die 3 Punkte.
Nun können sich am kommenden spielfreien Wochenende wieder alle vom
schwarzgelben Fußballtheater erholen und sich auf das nächste
Schauspiel der zwei aufeinanderfolgenden Ostderbys freuen.
|