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und wir verlieren... Aber halt so weit war es ja noch nicht. Dynamo war zu Gast bei der Kogge in Rostock. Für uns stand fest, diese Auswärtsfahrt wieder mit dem Bus zu machen. Roy kümmerte sich um die Karten, den Bus organisierte die Dynastie Münsterland.
Für einige von uns war es schon die zweite Fahrt in einer Woche, hatten sie sich doch am Mittwoch die Niederlage gegen RWE angesehen. Gut gelaunt und voller Vorfreude trafen wir uns am Samstag um halb neun am Berliner Tor. Ab und an kam die Frage auf wann denn nun endlich der Bus kommt. Geduld geht anders. Als Roy dann bei Domenico nachfragte hieß es: Wir sind gerade über die Elbe gefahren (hoffentlich in Hamburg). Und so dauerte es nur noch wenige Minuten. Für die Busfahrer gab es eine kurz Raucherpause und wir suchten uns Plätze im Bus. Auch den ersten Kasten Radeberger ( gut gekühlt ) kam mit in den Bus. Nach fünf Minuten ging es dann los Richtung Rostock. Mit Musik und Dynamogesängen stimmten wir uns auf das Spiel ein. Erstaunlich schnell kamen wir voran. Nach zwei Pausen kamen wir gegen halb eins nach Rostock. Schon auf der Zufahrt zum Bahnhof stand überall Polizei. Der Vorplatz des Rostocker Bahnhofs glich einer Festung. Aber zumindest gab es einen Imbissstand und Toiletten.
Mit den Shuttle-Bussen ging es ins Stadion. Noch kurz durch die Einlasskontrolle und dann waren wir im Block. Wie es kam konnte ich nicht erkennen, aber plötzlich flog eine Leuchtrakete in den Hansablock und es kam postwendend eine zurück, die nur knapp hinter uns einschlug. Das blieb aber zum Glück die einzige Pyrotechnik im Stadion. Die Ultras verteilten schalähnliche Banner mit der Aufschrift Dynamo für die Einlaufchoreo. Gab wohl ein ganz gutes Bild. Zum Spiel nur soviel: Es war kein Kampf zu spüren, kein Willen zum Sieg. Rostock ging früh in Führung und hatte danach keine Mühe den Vorsprung zu verwalten. Selbst das Geschenk zum unverdienten Ausgleich wollte Dynamo nicht annehmen. Am Ende stand die dritte Niederlage im dritten Spiel zu Buche. Am schlimmsten war es dann, die Ergebnisse der anderen Partien zu erfahren. Da waren sie wieder die Gedanken was wäre wenn…
Der Rückweg zum Bahnhof gestaltete sich schwierig. Immer nur in Gruppen wurden die Dynamofans zu den Bussen gelassen. Am Tor entstand immer wieder Gedränge. Es war ein Wunder, dass es dabei ruhig blieb. Endlich waren wir wieder am Bus angekommen. Aber die Abfahrt sollte sich noch hinziehen, da die Busse geschlossen mit Polizeibegleitung auf die Autobahn sollten. Wir warteten also noch auf die letzten zwei Shuttle-Busse, die dann mit reichlich zerstörten Scheiben am Bahnhof ankamen. Zum Glück war unsere Busbesatzung zu diesem Zeitpunkt schon vollständig.
Gegen sechs machten wir uns auf den Heimweg. Trotz Niederlage war die Stimmung im Bus gut. Und sie wurde mit jedem gefahrenen Kilometer besser. Dynamogesänge wechselten mit Partymusik. Es gab Polonaise im Bus und getanzt wurde auch. Gegen neun waren wir in Hamburg. Wir hielten vorm Hotel „Ambassador“. Mit einer zünftigen Uffta! bedankten wir uns bei unseren beiden Busfahrern, die viel zu einer entspannten Fahrt beigetragen hatten. Wir verabschiedeten uns von unseren Mitfahrern und ließen den Abend gemütlich bei einem leckeren Döner ausklingen.
Trotz Niederlage war es wieder mal eine tolle Tour, die schon jetzt Lust auf die nächste macht.
An dieser Stelle noch mal herzliche Grüße und ein Danke an die Dynastie Münsterland, die Nordfront und die Wildwest Dynamos OWL für eine klasse Auswärtsfahrt.
                                   
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