Frank hat wieder einmal seine andere Liebe auf dem Weg über Europas Plätzen begleitet (auch wenn das Spiel diesmal nicht in Europa war...). Einen "kleinen" Bericht und viele, tolle Fotos findet ihr hier.
Tag 1 - Anreise und Erinnerungen
Schon letztes Jahr nach unserem CL Spiel in Tel Aviv hatte ich ja beschlossen, falls Schalke hier noch einmal spielt bin ich wieder mit dabei. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich mich riesig gefreut habe als die Losfee und Maccabi Haifa in die Gruppe warf. Urlaub hatte ich zum Zeitpunkt des Spiels, also warum nicht wieder ein paar Tage in die Sonne. Wieder mit an Bord war ein Arbeitskollege (Totti), der auch letztes Jahr schon mit war und auch Andreas hatte genug der Schwärmereien von mir und entschied sich uns zu begleiten. Im Vorfeld wurde dieses mal ein Direktflug von Berlin-Schönefeld gebucht, das Hostel in Tel Aviv sollte unser Ausgangspunkt für alle Touren sein und der Mietwagen wartete auch schon auf uns. Wenn da nicht.... ja wenn da nicht sich wieder ein kleiner aber mächtiger Fehler eingeschlichen hätte. Beim Buchen ist mir bei Andreas seinem Namen nämlich ein Fehler unterlaufen, so das zwar alle Angaben richtig waren (Adresse, Pass Nummer etc.) nur eben der Familienname nicht. Und da Israel ein Land ist das sehr viel Wert auf Sicherheit legt war guter Rat teuer. Der Reiseveranstalter konnte oder wollte uns nicht helfen, so das sich der Bekannte aus Tel Aviv (den wir letztes Jahr am Flughafen kennengelernt haben - siehe CL Bericht letztes Jahr) drum kümmerte und wir nach einen Telefonat nach Tel Aviv das doch noch hin bekamen (Danke Ran und Danke Rainer).
Die DFL meinte es auch noch gut mit uns, spielten die Blauen doch Freitag Abend schon in Berlin, so das ich da noch ein verlängertes Wochenende draus machen konnte, Freitag Schalke, Sonntag Dynamo gegen Cottbus und Montag war es dann endlich soweit, endlich ging es los. Totti und ich hatten in Berlin bei meiner Schwester genächtigt und wollten mit der S Bahn dann eine Station fahren um Andreas zu treffen und gemeinsam zum Flughafen zu gelangen. Soweit die Theorie. In der Praxis war die S Bahn Strecke wegen eines Gasleitungsbruch beschädigt, so dass wir ein Taxi nehmen mussten. Am Flughafen trafen wir dann Andreas und los ging es. Schon vor dem Check in gab es eine Sicherheitsbefragung, bei der Andreas neue Freunde fand. Auf eine Frage die er nicht genau wusste fragte er mich (ich stand 2 Meter neben ihm) und durfte sich anraunzen lassen, was ihm sichtlich gefiel... Der Flug selber verlief eher ruhig, nett waren die beiden Flugbegleiter, die sich als Hapoel Tel Aviv Fans outeten und auch letztes Jahr in Gelsenkirchen zum Spiel waren. Fast pünktlich kamen wir in Tel Aviv an, wo wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen wollten. Auch hier war die Theorie einfacher als die Praxis. Als wir nämlich an den Stand kamen fanden wir nur ein Schild vor, dass wir da und da hin sollten und da würde jemand sein. Trotten wir eben dahin, nur war weit und breit niemand zu sehen. Nach einigen rumirren bekamen wir dann mit, dass es einen Shuttle gab, der uns zum eigentlichen Stützpunkt bringen sollte. Schön wenn man das vorher erfahren hätte. So kamen wir dann doch noch irgendwann dort an und nach einer kleinen Wartezeit bekamen wir dann auch unser Auto. Nur das dazu georderte Navi war nicht mit dabei, so dass extra nochmal jemand kommen musste um uns das zu bringen. Und der Knabe lies auf sich warten.... und warten...und warten. Nach etwa einer halben Stunde und noch 2 Anrufen von der Mietfirma kam der Typ dann doch noch, stellte das Teil sogar auf deutsch ein. Allerdings sollten wir uns die Tage mit dem Teil auch schön ärgern, nicht nur das es bei jeder Ausfahrt, Seitenstraße etc. nervte, ne erst einmal bekam man ewig kein GPS Signal, dann war es sehr ungenau, fand manche Straßen gar nicht und abbiegen sollten wir auch mehrfach falsch (Einbahnstraßen oder wo wir nicht abbiegen durften).
So nun aber los in die City unser Hostel suchen. Was wir wussten war, dass es direkt am Meer lag und in der Näher der amerikanischen Botschaft war. Was wir nicht wussten, das es trotzdem ziemlich schwierig zu finden war, da nirgends Hausnummern dran waren. So eierten wir erst drei mal im Kreis, stellten das Auto dann ab und machten uns zu Fuß auf. Und siehe da, keine 100 Meter weiter hatten wir es gefunden. Das Hostel war ganz ok, die Zimmer zwar eher karg eingerichtet, dafür aber mit "Terrasse". Was ich auch sehr nett fand, Kaffee und Tee war im Hostel kostenlos. Wir zogen uns erst einmal um, machten uns frisch und ab ging es in die Stadt. Eigentlich wollten wir da ein Restaurant aufsuchen, in dem wir schon letztes Jahr speisten, das gab es auch noch, leider hat der Inhaber gewechselt oder aber die Karte. Hamburger und solch Zeug kann ich auch hier essen und so verzichteten wir zunächst mal auf etwas festes und gaben und der flüssigen Nahrung hin. Dann erinnerten wir uns aber auch noch an einen Stehimbiss, in dem wir letztes Jahr nach dem Spiel etwas gegessen hatten, also nichts wie hin und schmecken lassen. Danach besuchten wir noch Old Yaffa, dort gibt es einen wunderschönen Park und ganz tolle Gebäude. Außerdem eine Sternzeichenbrücke, dort soll man sein Sternzeichen suchen, die Hand drauf legen und den Blick auf Meer richten und man darf sich etwas wünschen.
War es vor einem Jahr auch Abends noch recht warm in Tel Aviv, merkte man jetzt schon, das wir letztes Jahr 6 Wochen früher da waren. Das war schon ganz schön kalt. Ok 15 Grad sind nicht wirklich kalt aber der Wind tat das seine um es kälter erscheinen zu lassen. So begaben wir uns dann auch relativ zeitig zurück um ins Bettchen huschen. Vorher wollten wir allerdings noch ein Gute Nacht Bier kaufen, hatten allerdings vergessen, dass es ab 23 Uhr keinen Alkohol mehr zu kaufen gibt. Das einzige was ich dann noch bekam waren, Jam, Jam Kaki. Gleich noch 2 gekauft und verputzt.
Tag 2 - Kultur pur
Gähn, kurz nach 8 klingelt der Wecker. Was lag heute doch gleich an? Ach ja richtig, Jerusalem. Erst einmal ausgiebig frühstücken. Gleich nebenan gab es ein Hotel und die haben einen Vertrag mit dem Hostel. So konnten wir für schmales Geld gut frühstücken. allerdings ist das Frühstück selber gewöhnungsbedürftig. Da bist Du schon morgens Pappe satt. Also wir dann mit dem Auto schon fast aus Tel Aviv raus waren bemerkte ich, Aufkleber vergessen. Also erst einmal umgedreht und diese noch geholt. Eigentlich sah unser Plan vor zuerst nach Yad Vashem zu fahren, das ist die Holocaust Gedenkstätte in Jerusalem. Leider haben wir das zeitlich nicht geschafft aber ein Ziel muss ich ja auch noch für die nächste Reise haben. So fuhren wir erst einmal nach Jerusalem und suchten und, Dank des Beifahrernavis, einen Parkplatz. Anschließend ging es Richtung Old City. Vorher aber erst mal auf den Berg Zion wo wir das Grab von Oskar Schindler besuchten. In der Old City war natürlich die Klagemauer das Ziel, vorher aber mussten noch Karten gekauft werden und auch die eine Aufkleber wand, die jetzt noch schöner strahlt... Nachdem ich dann meine morgendliche Ration Kakis, samt dem dazugehörigen Spott über mich ergehen lassen habe waren wir da. Diverse Fotos wurden geschossen und da ich diesmal auch lange Hosen anhatte begab ich mich auch hinunter um sicherheitshalber meine Wünsche zu äußern. Dann entdeckten wir eine Dachterrasse über die man einem atemberaubenden Anblick hatte. Zum Felsendom, zum Ölberg und über die alte Stadt. Das ist übrigens dieselbe Terrasse auf der die Fernsehberichte gedreht werden. Über die Via Dolorosa ging es zur Grabeskirche wo auch eine Kerze angezündet wurde (wenn Du das liest weißt Du das sie für Dich ist). Nun ging es wieder zurück zum Auto und es ging dann nach Bethlehem. Oja, das erinnerte mich dann doch wieder an Berlin als wir an die Mauer ran fuhren. Eine kurze Sicherheitskontrolle und schon waren wir in Palästina. Das erst was uns auffiel, unserer Autos die wir vor 30 Jahren fuhren trafen wir da wieder..... Ins Navi hatten wir den Marktplatz eingegeben, als mit einmal das Navi nichts anzeigte. Also so richtig nichts. Auch nicht schlecht. Gott sei Dank gab es eine Beschilderung. Einfahrt verpasst und schon hatten wir das Dilemma. Kein Navi, keine Karte, keine Ahnung. also orientierten wir uns grob und bekamen dadurch Straßen und Gassen zu sehen, in die ich lieber nicht im dunklen gehen möchte. So fanden wir dann doch noch den Marktplatz wo allerdings keine Parkplätze waren. Also an die Straße das Auto abgestellt und los ging es zur Geburtskirche. Dort irrten wir erst einmal etwas durch die Gegend bevor wir einen deutschsprachigen Guide fanden. Mit dem ging es jetzt hinein und er konnte uns gut erklären was wir sahen. Die Geburtsstelle oder wo die Bibel übersetzt wurde. Auch die Katharienenkirche aus der jedes Jahr am 24. Dezember der Gottesdienst übertragen wird bekamen wir zu Gesicht. Anschließend kauften wir noch ein paar Erinnerungen ein und besichtigten den großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Allmählich wurde es auch dunkel und so konnte man schön die Farbkontraste sehen. Beeindruckend...
Nun ging es wieder nach Tel Aviv, allerdings verpassten wir da eine Ausfahrt. Macht nichts, viele Wege führen bekanntlich er Maßen nach Rom ähm, Tel Aviv. Was wir nicht wussten das es mitten durchs Westjordan lang geht.... So wurde schon einprogrammiert diese Strecke auf dem Weg zum Toten Meer noch mal zu fahren. In Tel Aviv angekommen waren wir inzwischen ziemlich hungrig und da ich unbedingt Falafel essen wollte fragten wir im Hostel nach. Die Auskunft die wir da bekamen war aber falsch, der nette Kellner schickte uns jedoch in die richtige Richtung, so das wir noch einen kulinarischen Höhepunkt an diesem Abend erleben durften. Noch auf ein Absacker Bier in die City (natürlich nicht ohne die Kaki Ration für den Abend). Allerdings fanden wir nicht wirklich was passendes, so das wir unserer letztes Bier auf der Terrasse einnahmen. So Gute Nacht für heute.
Tag 3 - Von Kreuzrittern, Römer und nette Gastgebern
Heute also sollte noch ein unbedeutendes Spiel auf dem Programm stehen. Aufstehen war um 8 Uhr angesagt, allerdings betrachten 2 der 3 Reisenden den Wecker nur um dann wieder ins sanfte Reich der Träume zu verfallen. So wurde es mit dem üppigen Frühstück etwas später und auch für meine morgendliche Kaki reichte es natürlich nicht mehr. Heute sollte es nach Akko gehen und danach nach Haifa, wo wir zum Abendbrot bei einem Bekannten von Andreas eingeladen waren. Leider hatten wir den gesamten Tag etwas Pech mit dem Wetter, ziemlich Trübe und die Sonne kam leider nicht einmal raus.... Der Weg in Richtung Akko führte uns an einer alten römischen Festung (später auch von den Kreuzfahrern genutzt), der Caesarea Maritima, vorbei. Das hatten wir letztes Jahr leider nicht geschafft, so dass es diesmal ein Pflichttermin war. Und an dem Parkplatz angekommen war für mich die Welt auch wieder in Ordnung, ratet mal was sich da befand. Richtig, ein Obsthändler. Und was hatte der u.a. geladen? Nochmal Richtig, die Kakis schmeckten wieder lecker. In der Anlage wurden wir, ob unserer Schalker Sachen, bestaunt - bis sich heraus stellte das es die U16 DFB Auswahl war, die ein Jugendtunier in Israel spielte und ebenfalls in der Anlage war. Langsam wurde es dann Zeit um nach Akko zu fahren, deren orientalische Innenstadt zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Kleine verwinkelte Gassen wirkten wirklich zauberhaft auf uns. Wir liefen bis zum Hafen, wir uns direkt an der Promenade einen kleinen Imbiss gönnten. Auf der anderen Seite der Bucht befand sich das Stadion von Hapoel Akko, das auf den Namen "Napoleon" getauft ist, der kleine Franzose belagerte die Stadt auch einmal. Der Weg zum Auto gestaltete sich dann auch nicht ganz so einfach, doch dank des guten Orientierungssinnes (bei zwei Skeptikern) fanden wir es noch da vor, wo es auch abgestellt wurde. Nun ging es im Schritttempo nach Haifa, das nur knapp 10 Kilometer von Akko entfernt ist. Leider brauchten wir fast 1 !7" Stunden dafür. Auch Dank unseres tollen Navis, das uns mal wieder falsch (weil Umweg) führte. Dann trafen wir bei den Bekannten von Andreas, Moshe und Tippi, ein und wurden dort regelrecht verwöhnt. Das Essen war sehr, sehr lecker, das Gespräch sehr lustig und als krönenden Abschluss fuhr Moshe auch noch mit dem Auto voran zum Stadion (damit wir uns nicht wieder verfahren). Bei ihm im Haus sind alles Maccabi Tel Aviv Fans, denen er nun auch stolz einen Filialschal unter die Nase halten kann.
Am Stadion angekommen machten wir erst einmal einen Rundgang und erledigten die üblichen Besorgungen am Fanstand. Wir suchten nun unseren Eingang (der nicht wirklich erkennbar war) und Dank eines sehr netten Ordners, der uns woanders rein ließ und dann im inneren hinbrachte, waren wir auch im nu da. Als erstes wurde da natürlich die Filialfahne auf gehangen und die entsprechenden Bilderchen gemacht bevor wir uns dem Geschehen auf dem Rasen zuwendeten. Ich hatte das große Glück mal alle 3 Tore und den gehaltenen Elfer fotografieren zu können. Wir trafen auch einige alte Bekannte mit denen ein angeregter Plausch entstand, war auch interessanter als der Kick. Blocksperre nach dem Spiel gab es nicht und so durften wir dann gleich los. Leider waren alle Straßen hoffnungslos verstopft, so dass wir uns noch zu einem Rundgang um das Stadion begaben. So sahen wir noch die Spieler von Maccabi die zu ihren Autos gingen und von deren Fans empfangen wurden. Auch einige Schalker waren noch vor Ort unter anderem 2 israelische Studenten (in voller S04 Montour). Die Blauen bekamen wir aber nicht zu Gesicht, bzw. nur im Bus, sie waren hinter verschlossenen Tor eingestiegen. Die Rückfahrt verlief dann wenig spektakulär und im Hostel angekommen gab es noch ein Gute Nacht Bier bevor es dann - Todmüde- in die Falle ging.
Tag 04 - Das Tote Meer ist Blau und Weiß
So, heute entschieden wir uns mal nicht das Frühstücksangebot vom Nachbarhotel in Anspruch zu nehmen sonder selbst etwas zu holen. Da wir aber so und so aus dem Zimmer raus mussten nahmen wir die Klamotten gleich mit. Wir wollten am Tage auch nochmal nach Old Yaffa und entschieden uns dann dort zu frühstücken. Neben einer (inzwischen obligatorischen) Ehrenrunde fanden wir etwas ganz leckeres. Nun wurde der Park, samt ausblick noch einmal bei Tag betrachtet. Da wir aber noch ein strammes Programm bis Sonnenuntergang hatten machten wir uns zügig auf den Weg. Wir wählten wieder den Weg durchs Westjordanland, bekam mach doch etwas mehr zu sehen. Schon erschreckend wenn man links und rechts nur Mauern und Stacheldrahtzäune hat. Über Jerusalem ging es dann weiter durch Wüsten immer weiter runter (das Tote Meer liegt etwa 420 Metern unter dem Meeresspiegel) bis nach En Gedi. Auto abgestellt und runter zum See. Es sah da aus, als wenn es geschneit hat, nur war der Schnee eben Salz, der Steine und alles andere am Ufer bedeckte. Das Sals war auch sehr scharfkantig, so dass Andreas beim Baden die Schuhe an behielt, während Totti und ich leichte Schnittwunden davon trugen. Das Baden da ist schon ein komischer Vorgang, Du gehst rein, legst Dich hin und gehst nicht unter. Völlig abgedreht. Selbst um mit den Füßen den Boden zu berühren gehörte schon etwas dazu, das war wirklich nicht einfach. Natürlich wurden da erst einmal ein Haufen Fotos gemacht, Andreas mit dem Kicker (da war er noch trocken), Totti mit dem Kicker (da war er schon nass) und ich ohne Kicker (da war er nicht mehr zu gebrauchen). Aber mit den Schals bekam ich auch noch das gewünschte Motiv. 100 Meter neben uns war auch noch eine Gruppe Schalker, die wir erst einmal mit Südkurve - winken und Schalke begrüßten. Das 04 ließ nicht lange auf sich warten. Überall steht an den Stränden, das man nichts von dem Wasser trinken soll und auch nicht tauchen, ich bekam dennoch einen kleinen Schluck (wie die meisten da) in den Mund. Das brannte schon. Aber auch in die Nase lief etwas Wasser und das war wirklich schlimm. Andreas musste Erste Hilfe leisten und mir normales Wasser zum Spülen geben, das Zeug brannte in der Nase wie nichts Gutes. Wir wollten eigentlich noch etwas weiter zur Festung Masada aber die anderen beiden plantschten noch fleißig weiter. Danach wurde bei eiskaltem Wasser geduscht um das viele Salz abzubekommen (was natürlich nicht ganz gelang) und wir versuchten unser Glück mit Masada. Die Festung ist eine der heiligen Stellen der Israelis. Leider war die Zeit doch schon sehr fortgeschritten, so das wir oben auf den Berg wo sich die eigentliche Festung befindet nicht mehr hingelangten. Auch wieder ein Punkt, der beim nächsten mal unbedingt erledigt werden muss.
Langsam wurde es dunkel, so dass wir uns wieder auf den Weg nach Tel Aviv machten. Was ja auch noch einmal eine Strecke von 200 Kilometer war. Dort angekommen begaben wir uns in das Restaurant in dem der Kellner uns am Tag 2 den Falafeltip gab. Das Essen war Mega Lecker und der Kellner (Maccabi Haifa Fan) war auch sehr, sehr nett. Neben einem guten Trinkgeld bekam er dann auch noch einen Filialschal geschenkt, über den er sich sichtlich freute und auch sofort umband und die ganze Zeit stolz trug. Genau das sind auch die Erlebnisse die an den Reisen so mag, mit kleinen Gesten kann viel Sympathie erzeugen.
Während Andreas sich dann im Auto noch etwas hinlegte schlenderten Totti und ich noch etwas an der Strandpromenade lang um dann direkt am Strand unser letztes israelisches Bier zu leeren. Wir schlenderten dann langsam in Richtung Auto wo Andreas schon auf uns wartete und gemeinsam ging es dann in Richtung Flughafen um den Mietwagen abzugeben. Bis wir im Flieger saßen mussten wir dann wirklich 10 Kontrollen passieren, wobei 7 Sicherheitskontrollen waren. Naja, wir wussten ja auch worauf wir uns eigelassen haben.
Fazit der Reise - auch ein drittes Mal werde ich wieder dabei wenn die Fee uns ein Spiel in Israel gönnt.
                                                                                                                                                                                                                                                                       
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